Homöopathie
Die Grundsätze der Homöopathie sind:
Voraussetzung für die Anwendung des Grundprinzips nach Hahnemann ist eine ausführliche Anamnese (Befragung des Tierbesitzers nach Verhalten, Wesensveränderungen und Krankheiten mit Angabe zu den Symptomen und Behandlungen)!
Das Ziel der klassischen Homöopathie ist es, anhand der Symptome ein einziges Arzneimittel zu finden, welches den Krankheitszustand heilen kann.
Für die Homöopathie gilt deshalb ein anderes Krankheitsverständnis als in der Schulmedizin. So leidet das Tier nicht an einer Bronchitis, sondern an einer Befindungsstörung, die mit Fieber, Schwäche, unterschiedlichen Hustenformen und Sekretqualitäten einhergeht, ausgelöst durch kalten Wind oder Durchnässung. Neben der Dauer der Erkrankung müssen die auslösenden Ursachen, die Symptome und die Modalitäten (Besserung bzw. Verschlechterung durch…) berücksichtigt werden sowie die begleitenden psychischen Symptome, die das Tier zeigt.
Homöopathiker wirken ebenso wie die Akupunktur bei akuten sowie bei chronischen Krankheiten. Mit Hilfe von Globulis oder Tropfen kann dem Tier bei allgemeinen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Lähmungen), Haut- und Haarproblemen, bei psychischen Problemen (Scheinschwangerschaft, Angst) sowie in der Altersheilkunde (Altersherz, Müdigkeit) geholfen werden.
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